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agenda4 - Ideenwerkstatt

Methodischer Ansatz

Die Ideenwerkstatt wird als kooperatives Verfahren durchgeführt, bei dem kleine Teams eine von vier konkreten Aufgaben lösen. Im Rahmen von Teilaufgaben, Kreativmethoden, Fachdialogen und Kritiken werden Ideen entwickelt, hinterfragt, ausgestaltet, erstritten und konkretisiert. Der Ideenworkshop ist moderiert. Die Aufgabe der Moderation ist es, den Ideenfluss sicher zu stellen und Experten in den Diskurs einzubeziehen.

Leitfaden für das Verfahren ist die Methode des Placemakings, das heißt die bewusste und interdisziplinäre Gestaltung von Orten unter thematischen Leitbildern. Dabei soll von einem sektoralen Denken einzelner Fachdisziplinen abgewichen und Lösungen gewonnen werden, welche die Stadt als Ergebnis von Synergien zwischen Fachdisziplinen und Akteuren begreifen.

 

Für die Machbarkeit von Ideen werden im Verfahren deshalb drei Dimensionen betrachtet und behandelt:

 

Interdisziplinäre Dimension

Erfolgreiche Konzepte bedürfen heute einer vielschichtigen Durchdringung unterschiedlicher Anforderungen aus Soziologie, Ökologie, Architektur, Wirtschaft, Recht, Kultur und weiteren Bereichen.

 

 

Akteursorientierte Dimension

Akteure und Interessensvertreter zu interessieren und zu aktivieren, ist eine Schlüsselaufgabe für die Umsetzung von Konzepten.

 

 

Prozessorientierte Dimension

Die erfolgreiche Umsetzung einer Idee wird wesentlich von den Prozessen der Planung, der Realisierung und im Betrieb bestimmt.

 

Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams

Es sollen interdisziplinär ausgewogene Lösungsansätze erarbeitet werden, die

§ raumplanerische, stadtplanerische, architektonische und technische,

§ wirtschaftliche,

§ stadtsoziologische und ökologische,

§ künstlerische und kulturelle,

§ öffentlich- und zivilrechtliche

 

Belange und Rahmenbedingungen professionell und angemessen in die konkreten, nachhaltigen Lösungsansätze einbeziehen.

Daraus resultiert ein hoher theoretischer und praktischer Anspruch an die Bearbeitung mit dem Ziel, einen umsetzungsorientierten und akademischen Beitrag zur Fortentwicklung nachhaltiger Stadtentwicklung (also unter Einbeziehung ökologischer, ökonomischer, politischer und kultureller Aspekte) zu leisten.

Den Teilnehmern/innen am Wettbewerb werden im Rahmen dieser Aufgabenstellung Fachgutachten und Dokumente über die Rahmenbedingungen zur Bearbeitung zur Verfügung gestellt.

 

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